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Body Hack gelungen: Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus

Wie wars denn nun mit „Abnehmen nach dem Circadianen Rhythmus“? Im Juli berichtete ich darüber, daß ich meine Ernährungszeiten nach dem Circadianenen Rhmytmus umstellen will, um ein paar Kilo abzunhemen. Jetzt sind vier Monate vorüber. Zeit die Hosen runterzulassen bzw. zu berichten, ob das was gebracht hat.

So liefs bei mir: Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus

Kurz nochmal die Erklärung was „Abnehmen mit dem Circadianen Rhythmus“ bedeutet. Dieser Rhytmus beschreibt die „innere Uhr“ bzw. Schlaf-Wach-Rhtymus“ (SWR). Für tiefer gehende Infos, empfehle ich dir meinen ersten Blogbeitrag dazu. Mein Schlaf-Wach-Rhytmus sieht so aus:

  • Aufstehen: ca. 5:30 wochentags, ca. 6:15 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muß.
  • Schlafen gehen: ca. 21:00 Uhr wochentags, spätestens 22:00 am Wochenende oder wenn ich nicht außer Haus muss.

Danach richtete ich meinen Ess-Rhytmus. Die harten Zeitfenster-Esser geben sich 8 Stunden. Da wäre bei mir um 14:00 Uhr Schluß mit Essen gewesen! Das ist nicht praxistauglich. Ich gab mir von 6:00 Uhr bis 16:30 Uhr mein Essens-Zeitfenster. In dieser Zeit konnte ich essen wie sonst auch. Wichtig: Nach 16:30 wird nichts mehr gegessen. Nur noch Wasser trinken. Bier, Säfte, Kaffee oder Chips zählen als Speise und brechen das Zeitfenster.

Tracking mit der App

Ich nutzte zur Doku die App von mycircadianclock.org. Damit nahm ich gleichzeitig an deren Langzeitstudie teil. Ich erhielt nach 10 Tagen die völlige Transparenz über mein Essverhalten und konnte mich danach einstellen bzw. immer wieder justieren und nachbessern. Das hat mir viel geholfen. Ich mußte mein essen fotografieren und hochladen. Dazu noch anklicken, was es war. Also z.B. beim Frühstück: Smoothie, Anananas, Pfirsich, Kurkuma, Cocosöl, Banane, rote Beete, Brot, Kaffee, Avocado, Maragarine, Marmelade. Das ging nach kurzer Zeit recht schnell, da man ja doch häufig die gleichen Sachen isst.

Mein Erfolg: Bingo – geschafft!

Mein Ziel waren ja läppische 4 kg abzunehmen. Die waren aber hartnäckig. Wollten nicht schwinden. Also hab ich mein Zeitfenster umgestellt. Beim Essen nach dem circadianischen Zeitfenster dauerte es ungefähr 2-3 Wochen, bis ein stetiger Abnahmefluß von ungefähr 100-200 gr. pro Tag eintrat. Das klingt langsam, ist es auch. Ich verlor aber Körperfett statt Wasser. Und natürlich gabs immer wieder Rückschläge. Ich bin kein Asket. Wenn ich mal über die Stränge schlug, zeigte mir die Waage das auch an. Das geschah durch mehr essen oder zu spät essen. Ein bisschen sozialtauglich wollte ich ja bleiben 🙂

Mitte Oktober, also nach ca. 3,5 Monaten wars geschafft. Die Waage zeigte die magischen 77,x kg an. Das fühlte sich an wie früher (als ich noch jung war, haha). Und jetzt hält sich das wacker und tapfer.

Das sind meine Erfahrungen

Der große Vorteil am langsamen Abnehmen war bei mir die Nachhaltigkeit. Kein JoJo-Effekt oder Gelüste durch fehlende Abhängigkeits-Stoffe wie Zucker, Koffein, Teein, Teobromin und ähnliches Zeug. Das Essensfenster von 10,5 Stunden ist großzügug ausgelegt. Ich gehe tagsüber zur Arbeit und habe Familie. Ich wollte, daß meine Essensumgewöhnung da noch reinpasste. Das Abendessen um 16:30 war schon sehr herausfordernd. Die Familie fragte sich dann: „Hä, halb fünf. Was will er?“ Im Laufe der Monate hat sich das auf ca. 17:00 Uhr eingependelt. Dafür hab ich als Ausgleich die Kohlenhydrate bei der Abendmahlzeit auf symbolische Mengen reduziert. Das klappte gut.

Vorteile von Abendessen um 17:00 Uhr

  • Das Familienabendessen um 17:00 Uhr hatte tolle Nebeneffekte. Zum Einen ist das bei den Kindern die Unterzucker- Quengel-Phase, in der es Streit, Energielöcher oder unbemerkte Energielosigkeit und Müdigkeit gibt, die aber durch gegensätzliches Verhalten kompensiert wird. Für Eltern ist oft eine schwierige Tageszeit. Als es aber um 17:00 Uhr was zum Essen gab, war das schnell kein Thema mehr. Es ward friedlicher als sonst.
  • Ein weiterer Vorteil war die Bettgehzeit der Kinder. Es ist jetzt viel einfacher sie gegen 19:00 Uhr ins Bett zu bringen. Früher, als wir um 18:00 Uhr oder später aßen, war es natürlich nicht so leicht, gleich danach die Kinder mit vollem Bauch ins Bett zu schicken. Das geht jetzt besser. Im Übrigen gabs in meiner Kindheit auch kurz nach fünf Abendbrotzeit.
  • Und nicht zu vergessen: Die Frau. Bei ihr fingen nach ein paar Wochen auch die Pfunde Gramm zu purzeln an. Sie hat nun ihr Gewicht von vor ein paar Jahren. Auch sie isst früh mit, abends wenig Kohlehydrate und später nichts mehr.

Nachteile des Circadianischen Essens-Rhytmhus´

Wo Licht ist, fällt auch Schatten. So hatte meine Umstellung auch ein paar Herausforderungen. Auf die gehen wir nun ein:

  1. Das Tracking per App ist mit der Zeit etwas nervig. Das lag größtenteils der App. Je mehr Fotos und Daten sie beinhaltete, umso länger brauchte sie, um zu laden und bereit für den Eintrag zu sein. Das war umso nerviger, da ich ja eh morgens z.B. immer die selben Fotos machte. Ich ließ sie mit der Zeit weg. Als ich gut in meinem Rhytmus war, habe ich die App ab Mitte September gelöscht. Der Abnehmprozess lief trotzdem gut weiter.
  2. Um 16:30 Abendessen bedeutete, noch in der Arbeit zu essen. Da gabs um die Zeit aber nichts wehr. Ab und an zwei Käsesemmeln waren sehr unbefriedigend. Das war auch ein Grund, warum ich auf 17:00 Uhr umstellte. Wenn ich mich mit jemanden zum Abendessen verabredete, hieß das natürlich, daß ich den Rhythmus unterbrach. Das war ok und kalkuliert. Trotzdem verzögerte es den Prozess.

Inzwischen lebe ich bereits 2 Wochen mit dem erreichten Gewicht. Ich bleibe bei diesem Essrhythmus und den verminderten Kohlenhydraten abends. Damit lässt sich das gut halten. Die Vorteile überwiegen klar die Nachteile. Ich mache das nicht verbissen aber doch recht dauerhaft.

Deshalb funktionierte es: Erfolgskritische Punkte

Für mich gibt es folgende Punkte, die den Erfolg für mich ausmachten:

  • Veränderungen in kleinen Häppchen. Da ich sowieso ständig eine Angewohnheit ändere, wollte ich nicht noch einen Habitus angreifen. Einer der schwierigsten Punkte ist die Ernährung. Neben der reinen „Gewohnheit“kommen hier noch Boten- und Suchtstoffe hinzu. Ich erwähnte sie oben bereits. So kam es mir sehr entgegen, daß ich an dem was ich esse, nichts ändern mußte. Lediglich die Zeit.
  • Nachhaltigkeit durch längerfristige Umstellung. Nicht der schnelle Erfolg machts, sondern die stete Entwicklung in die gewünschte Richtung. Das spornt weiter an, dran zu bleiben und zeigt langfristig den Erfolg. Ganz nebenbei etabliert man dabei die Veränderung und manifestiert den erfolgreichen Weg. Deshalb sind täglich 100 gr abnehmen auf lange Sicht erfolgreicher, für mich!
  • Spieltrieb inklusive. Ehrlich gesagt, hat mich die Teilnahme an der Studie, das Aufzeichnen mit der Essenszeiten – und -Inhalte schon auch angespornt zu beginnen und später dran zu bleiben. Die Auswertungen, Tabellen und Grafiken zeigen den erfolgreichen Weg einfach schön auf und machen ihn transparent. Erst als die App durch die langen Ladezeiten nervig wurde, schaltete ich sie ab. Da hatte ich den Rhythmus aber schon gefestigt.

Fazit:

Es hat sich gelohnt. Ich habe mein Ziel ganz leicht erreicht. Die Monate davor hats nicht geklappt. Deshalb ist diese Methode für mich sehr erfolgreich gewesen. Nun kannst du sagen, ey, 4kg das hab ich auf der Kniescheibe. Wie siehts mit 15 kg aus? Das geht genaus so. Vielleicht so gar besser, weil die Strecke bis zum Ziel länger ist. Die Chance, das Essen nach dem Schlaf-Wach-Rhythmus zu etablieren und dauerhaft beizubehalten sind größer, weil die Zeit, 15 kg abzunhmen, länger ist als 4 kg. Nachhaltige Entwicklungen zeigen auch nach dem Erreichen des Ziels, ein Beibehalten der Veränderung. Die Gefahr, in alte Esszeiten zurückzufallen sind geringer.

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Endspurt im Oktober

Das Jahr dauert noch volle drei Monate. Trotzdem läuft schon der Endspurt im Oktober. Einmal im Monat treffe ich mich mit der Frau. Alleine. Ohne Kinder. Wir gehen lecker essen und besprechen uns. Das Foto ist vom Steinsee-Restaurant das vegetarische Curry. Diese gemeinsame Zeit ist ein schönes Ritual, das wir vor 2 Jahren eingeführt haben. Es geht dabei um den jeweils letzten und kommenden Monat. Dazu nutzen wir inzwischen verschiedene Workbooks, für Business- und private Ziele sowie unsere Termine.

Im September war ich zum Schreiben des Scriptes für die Gongausbildung und vielleicht nächstes Jahr ein Gongbuch in der Klause (alleine im Urlaubshotel ohne Familie zum Schreiben). Die Vorarbeit dauerte schon eineinhalb Jahre. Jetzt gings ans Texten. Ich bin neugierig, was daraus wird.

Endspurt im Oktober

  • Ich finalisiere das Script. Im Dezember beginnt die nächste Gongausbildung. White Sound für Kundalini Yogis ist dran. Da will ich es fertig haben. Ein paar Plätze sind noch frei. Wenn du Kudalini Yogi bist, dann melde dich an!
  • Die Planungen für das mein jährliches Gong Meetup haben begonnen.  Einmal im Jahr biete ich für alle ehemaligen Gongschüler ein Wochenende zum Wiedersehen. Da erzählen wir uns spannende Gong-Stories, auch wenn mal was schief ging. Ich bringe neue Inhalte mit ein, die noch in keiner Gongausbildung unterrichtet wurden. Die Gongschüler müssen an dem Wochenende auch was gestalten. Es ist kein Unterrichts-Wochenende, sondern ein Treffen von Gongspielern. Das letzte mal waren es „Produkt-Tests“ vom Oetken Wassergong, den Meinl Gongreibern und Olli Hess Chakra-Mallets. Ein Schüler zeigte, wie man andere Instrumente passend in ein langes Gongbad integerieren, kann und worauf man achten muß.
  • Die Gongausbildung in Gelsenkirchen habe ich leider ausfallen lassen, weil sich nicht genügend Teilnehmer angemeldet haben.
  • Ein neues Video steht an: Worum geht es bei der Gongausbildung für Alle?
  • Mein Relaxtag gehört der Regeneration und Entspannung. Einmal im Monat gehe ich einen ganzen Tag zum Nichts-Tun in eine Therme. Dort kann ich gut abhängen und finde mein geliebtes Kaltwasser-Tauchbecken, in dem ich drinsitze, bis die Leute sich Sorgen machen, ob ich schon erfroren bin 🙂

Gongtermine im Oktober

  • Am Samstag, den 22. Oktober bin ich in Neuötting. Im Yogazentrum Santosa Yoga unterrichte ich tagsüber für Interessierte den Gong-Workshop „Zauber des Gongs“. Ich erhalte oft von Teilnehmern einer Gongmeditation Fragen, wie man spielt, worauf es ankommt, was das für ein Gong ist und so weiter. Genau für solch Neugierige ist dieser Tagesworkshop – und für Interessierte, die gerne Gongspielen lernen wollen, aber sich noch nicht so ganz sicher sind, ob das doch das Richtige für sie ist. Hier können sie gongeln und schnuppern.
  • Der Abend gehört dann der Gongmeditation im Santosa. Kundalini Yoga und White Sound Gong lassen den Abend kräftig und trancy ausklingen.
  • Und weils grad so wild hergeht, bin ich gleich am nächsten Tag im Yoga Zentrum München zur Gongmeditation in der Großstadt.

Vielen Dank an Sonja vom Wertvoll-Blog für die Inspiration des „Monatsmottos“ Ich probiere das für mich als Reflexion aus.

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Pränatales Hören und Spüren – Persönlicher Urklang

Persönlicher Urklang? Was hören und spüren ungeborene Babies im Körper der Mutter? Pränatales Hören und Spüren gewinnt eine immer größere Bedeutung bei Babies, die bereits geboren wurden. Es hat große Auswirkungen auf das Leben nach der Geburt.

Womb Sounds- Klangmix im Mutterleib

Den Klang-Mix im Mutterleib nennt man „Womb Sounds“.  Es sind Aufnahmen die als „Einschlafhilfe“ für unruhige Babies dienen. Das wirkt auch oft sehr gut. Es gibt unzählige Youtube-Videos, die dem einschlaflosen Baby helfen sollen, in dem man ihm so ein Womb Sound Video vorspielt. Ich habe da ein großes ABER: Bei allen aber fehlt was:

Keine Mutterstimme in Womb Sounds

Aber das wichtigste, das Elementarste fehlt in diesen Womb Sounds: Die Stimme der Mutter. Sie kann natürlich in den Youtube-Videos nicht drauf sein, sonst müsste jedes Baby sein eigenes Womb Sound File haben. In den vielen Videos sind aber größtenteils nur tiefe Frequenzen zu hören.

Im E-Book zeige ich den Unterschied zwischen den tiefen und hohen Frequenzen auf und was das Baby damit macht.

Pränatales Hören und Spüren – Persönlicher Urklang

Spüren im Mutterleib – Langunohaar

Ich habe meine Recherchen über den persönlichen Urklang, die Entwicklung des Gehörs und den Zusammenhang mit Klang und Gongs für dich in einem E-Booklet aufgeschrieben:

  • Was hört der ungeborene Mensch im Mutterleib
  • Welche Bedeutung hat das Spüren vor der Geburt
  • Worin besteht der Zusammenhang mit Klang
  • Was ist der persönliche Urklang
  • Wie kann ich den persönlichen Urklang mit dem Gong hervorrufen?

E-Booklet herunterladen

Das E-Booklet sende ich dir zu. Trage einfach deine Mail Adresse hier ins Formular ein. That´s the Deal

Du kannst dich natürlich jederzeit wieder abmelden.

 

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Äussere Reize: Deine Gehirnwellen gleichen sich an

Gehirn schwingt sich mit ein

Unser Gehirn schwingt meßbar in unterschiedlichen Wellen. Delta, Theta, Alpha, Beta und Gamma. Je nach Frequenz ein anderer Bereich. Das Gehirn schwingt gleichzeitig in unterschiedlichen Arealen in verschiedenen Wellen. Könnte man es sehen, wäre es eine in sich ständig bewegende wabernde Masse. Nicht wie ein Wackelpudding nur hin und hier. Man kann das im EEG (Elektro Enzephalo-Gramm) messen und sichtbar machen.

Deine Gehirnwellen gleichen sich an

Gehirnwellen gleichen sich an
Gehirnwellen aufzeichen

Nun hat mein und dein Gehirn die Eigenschaft oder Fähigkeit, sich auf Reize, die von außen kommen, einzuschwingen. Es ändert also seine Frequenzen und passt sich an und damit auch du selbst. Phänomenale Effekte kann man damit erzielen.

Visuelle Angleichung

Die Entdeckung dieser Fähigkeit in der modernen Zeit geht auf das US-Militär zurück. Dort wunderte man sich in den späten 1950iger Jahren, warum Aufklärungssoldaten vor dem Radar-Schirm regelmässig in Trance gerieten und die zu beobachteten Flugzeuge oder Schiffe aus dem Fokus verloren.

Sie engagierten den Physiker William Kroger. Er stellte schnell fest, dass der Grund für die Trance-Zustände der Soldaten das sich regelmässig erneuende Radar-Bild war. Es flackerte in festen Zeitabständen, die beim konzentrierten Hineinblicken eine Frequenz ausstrahlten, der sich die Gehirne der Soldaten anpassten. Kroger nahm diese Entdeckung mit und entwickelte mit Sydney Schneider den ersten Apparat, mit dem man gezielt die Gehirnfrequenzen ändern konnte: Der Brainwave Synchronizer (1

Taktile Angleichung

Das Gehirn kann seine Schwingungsfrequenzen auch von Reizen über die Haut angleichen. Aktuell wird dieser Effekt in Spas oder Wellnesseinrichtungen eingesetzt. Man stellt sich unter die Dusche und lässt sich vom Wasserstrahl in einem bestimmten Rhytmus/Frequenz anduschen. Mit der Zeit groovt man sich dann mit dem Wasserstrahl ein. Je nach Fequenz, entspannt oder vitalisiert der Duschende sich damit, indem die Gehirnfrequenzen sich in die entsprechenden Bereichen nach dem Duschstrahl anpassen. Entdeckt hatten das Dempsey und Morrison, die herausfanden, daß sich die Gehirnwellen veränderten, wenn man in bestimmten Takten (Frequenzen) auf die Haut schlägt, bzw. Reize auslöst (2.)

Akustische Angleichung

Die heute vorherrschende Methode der Gehirnwellen-Angleichung ist die mittels Tönen über das Gehör. Dr. Giacomo Chatrian fand das 1959 heraus. Er beobachte die Gehirnwellenveränderungen, nachdem er 15 mal pro Sekunde klicken ließ: Die Geburtsstunde der akustischen Beats zur Veränderung der Gehirnwellen(3.). Heute gibt es dazu unzählige Angebote zu „Brainwave Entrainment“, wo man mittels akustischen Reizen, den Beats, über Kopfhörer sich seine Gehirnwellen in den gewünschten Zustand schwingen kann.

Aber so neu ist das nicht. Du kennst das magische Meeresrauschen. Schauen wir uns das mal genauer an:

Meeresrauschen – Angleichung der Gehirnwellen

Meeresrauschen -Ocean Waves
Billy Hathorn, Ocean waves at Sand Beach, Acadia N.P. IMG 2432, CC BY 3.0

Das geliebte Meeresrauschen, klingt, bzw. rauscht in allen Frequenzen, die wir hören können (und in weiteren die wir nicht wahrnehmen). Es hat also von den tiefen Frequenzen bis zu den höchsten von uns wahrnehmenbaren alles auf einmal drin. Und das beruhigt unser Gehör und unser Gehirn auf ganzer Linie. Deswegen schlafen wir so schnell und so gerne am Strand ein. Dann kennst du noch das Brechen der Wellen: Links von dir, rechts von dir und direkt vor dir. Das sind die Beats auf die du dich auch einschwingst. Wenn die Wellen brechen, werden sogar unhörbare Untertöne und Obertöne produziert, auf die unsere Haut und unser Körper reagieren, das Ohr jedoch nicht. Hören und Spüren auf einmal.

Menschen, die am Strand sitzen und auf’s Meer schauen, sehen nichts. Alles verschwommen, blabla, blaue Flächen, Wasser eben. Was sie eigentlich tun, ist horchen. Dabei heilen sie sich. Das Gleiche kennst du von Wasserfällen. Sie gelten häufig als „heilige Plätze“. Es geht da aber „nur“ um Akustik. Das sind die beiden Wurzeln der Gehirnwellen-Angleichung: Horchen und Spüren, Frequenzwellen für die Ohren und für die Augen.

Nun können wir leider nicht ständig ans Meer fahren und dort in die Brandung starren. Deshalb gibt es CDs. Unzählige Meeresrauschen-CDs für viel Geld. Oder bei Youtube kannst du dich für den Rest deines Lebens der Brandung hingeben. Was da fehlt ist das Spüren. Die Wirkung ist um ein vielfaches höher, wenn aus der selben Quelle zweierlei Reize ausgehen. Hören und Sehen (Feuer das knistert), Spüren und Sehen (Meeresbrandung) und Spüren und Hören (Gongs)

Gongspiel und Frequenzen: Gehirnwellen gleichen sich an

Mit dem Gong kann ich das auch erzeugen: Die Klangwellen des Gongs können die Teilnehmer einer Gongmeditation hören und am Körper spüren. Das macht den Gong und seine Wirkung so magisch. Wie der Wasserfall. Nur bin ich mit dem Gong mobiler und kann zu den Leuten reisen, sie hinlegen lassen und in tiefe Trance, Entspannung, Meditation oder ähnliche Zustände versetzen. Was ich im Endeffekt tue ist: Ihre Gehirnwellen den Schwingungen des Gongs angleichen. Das gelingt deshalb so gut, weil sie gleichzeitig hören und spüren. Die Fequenzen kommen aus einer Quelle.

Teilnehmer einer Gongmeditation kommen anfangs in tiefe Entspannung (Alpha-Wellen), dann tiefer in den Theta-Bereich (Trance). Dort ist das Tor zum Unterbewusstsein. Da sind verschüttete Erlebnisse, Traumas, Ängste aber auch unbekannte Fähigkeiten verborgen. Du kannst darauf zugreifen, in du dich gezielt in den Schwingungszustand versetzen lässt. Ich mache das mit dem Gong.

Wann kommst du das nächste mal zur Gongmeditation? Schau mal vorbei.

Oder interessierst du dich für Klang? Gong für andere Menschen spielen.

 


Quellangaben:

  1. Kroger, W.S., & Schneider, S.A. (1959) An electronic aid for hypnotic induction: a preliminary report. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis, 7, 93-98.
  2. E.Dempsey, R.Morison, “The interaction of certain spotaneous and induced cortical potentials”, American Journal of Physiology, Vol.135, pp.301-307, 1942, in press. siehe auch ics.forth.gr
  3. G.Chaitran, M.Petersen, J.Lazarte, “Response to clicks from the human brain:Some depth electrographic observations”,
    Electroencephalography and Clinical Neurophysiology, Vol.12, pp.479-489, 1959, in press, siehe auch ics.forth.gr
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Fokus-Mandala zum Ausmalen: Sommer-Goodie

Fokus-Mandala

Durch den Tip der Frau bin ich zu einem kleinen Sommer-Goodie gekommen: Ein Fokus-Mandala zum Ausmalen. Erwachsene malen jetzt auch aus. Sie tun das, um abzuschalten. Es zieht den Fokus ab und lässt dich tief versunken die Felder ausmalen. Faszinierend. Es funktioniert.

Hol dir das Mandala

Für das Goodie trägst du dich in die Klang-Wellen-Liste ein. Das tut gut, inspiriert und nervt nicht, weils nur einmal im Monat per E-Mail daherkommt.

Fokus-Mandala zum Ausmalen

Das Fokus-Mandala sollst du dir herunterladen, ausdrucken und ausmalen. Ich liefere dir noch die Anleitung für die dazugehörige Fokus-Meditation mit. Die beginnst du erst kurz und steigerst die Meditations-Zeit immer mehr. Je nach Wunsch.

Ich wünsch dir viel Spaß damit.

Was ist ein Mandala?

Das Wort Mandala selbst kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Kreis.

Ein Mandala ist ein geometrisches Bild, das meist farbig aufwändig gestaltet ist. Die Anordnung der Details ist oft nach einem mathematisch berechneten und wiederkehrendem Muster gestaltet. Typisch für Mandalas ist die Orientierung auf das Zentrum. In asiatischen Kulturen von Indien über Tibet, Nepal bis hinüber nach Indonesien haben sie eine zentrale Bedeutung. Oft werden Mandalas mit gefärbtem Sand tage- bis wochenlang für eine bestimmte Feier oder Zeremonie vorbereitet.

Hier ein etwas aufwändigeres Beispiel, wie buddhistische Mönche das lange Zeit vorbereiten:

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Video Killed the Blogging Star

vlog equipment

In Anlehnung an den alten Buggles Hit Video killed the Radio Star mein Titel „Video killed the Blogging Star“. Das Foto zeigt es. Ich werde künftig ein paar Infos, Inspriationen und Dinge als Video drehen.

Dafür will ich Videos nutzen

Wofür nun Videos? Ganz einfach. Es gibt einiges zu zeigen. Zum einem mal interessiert viele Leute, die nicht aus dem Kundalini Yoga kommen, wer ich bin. Sie interessieren sich für eine Gongausbildung oder wollen mich zum Gongspielen einladen, kennen mich aber nicht. Die Zertifikats-Seite zeigt ja lediglich, was ich in der Vergangenheit mal für Kurse besucht habe. Aber wer bin ich? Da will ich euch mal hier hin mal dahin mitnehmen.

Zum Anderen gibt es immer wieder interessante Produkte aus der weiten Welt der Gongs, die ich vorstellen kann. Das probiere ich auch mal aus. Und schliesslich hier und da mal ein Goodie oder Freebie.

Tür zurück ist verschlossen

Wenn man mit sich selbst noch keine Videos gemacht hat, geht man erst ein mal durch einen Prozess des Zweifelns und Haderns. Nach dem Entschluß, etwas völlig Neues zu machen, kommt sehr schnell der Hüter des Tores, der Bewahrer. Er versucht, mich zum Bleiben zu bewegen. Er streut Zweifel. Erst durch die Komfortzone „Es geht doch auch so“ oder „Das kannst du doch gar nicht“ und „Das wird nie was“. Funktioniert das nicht, fährt er schwerere Geschütze auf: „Sie dir das doch an, das interessiert niemanden“ und „Das ist nicht gut geworden“ bis zu „Du kannst doch gar nicht schneiden“.

Den Torwächter muß ich also schnell hinter mir lassen. Ich mache das so:

  1. Ich quatsche mit vor der Kamera warm und probiere zu hause herum. Das handhaben auch die Profis so. Damit mache ich mich mit der Kamera vertraut, mit meinem Gesicht auf dem Computerbildschirm und meiner Stimme. Du kennst das vielleicht von Früher, als du auf Band oder Kassette (von sehr früher) deine Stimme hörtest und sie schrecklich fandest. Den selben Effekt gibt es beim Video. Da muß man durch, in dem man viel dreht und sich daran gewöhnt.
  2. Ich spreche öffentlich darüber. Das weckt Erwartungen und sorgt für etwas Eigendruck. Wichtig aber: Es schließt die Türe hinter mir und dem Torwächter. Es gibt dann kein zurück mehr. Ich will mir ja nicht anhören „Eh, du sagtest doch mal, du willst was auf Video machen. Wann kann man das denn sehen?“.
  3. Meßbares Datum: Ich will bis Ende August das oder die Videos fertig geschnitten und online haben. 31.08.2016, schlag Mitternacht wird gemessen!

Das ist meine Ausrüstung

(*= Werbelinks zu Amazon. Wenn du nicht möchtest, dass ich vielleicht hier und da 70 cent für die Vorstellung der Ausrüstung erhalte, dann suche über eine Suchmaschine und klicke nicht.)

  1. Kamera: Canon Legria mini x*, eine sehr handliche kleine Videokamera mit Weitwinkel. Ganz wichtig sind zwei Dinge: Sie hat einen externen Mikroanschluß für den besseren Ton, wenn man mal ein bisschen weiter weg ist. Und die Kamera hat einen kleine Bildschirm, den ich sowohl nach vorne drehen kann, wenn ich vor der Kamera bin, als auch nach hinten, wenn ich hinter ihr stehe zum filmen. Handys haben das nicht.
  2. Der professionelle Self Picture Monopod von Arespark*. Selfiestick in stabil. Zum dranschrauben der Kamera und mit etwas Abstand damit rumlaufen.
  3. SD Speicherkarte Sandisk 64 GB* Das Video möchte wohin gespeichert werden. Dafür die Karte. Eine MiniSD mit Adapter für Kamera und Laptop.
  4. Lavalier Ansteckmikro von Audio Technica*. Das Mikofon mit eigener! Stromversorgung. Die Kamera gibt an externe Geräte keine Strom ab. Deshalb muß das Mikrofon eine eigene Stromversorgung haben. Es hat noch 6m Kabel, zum gut herumlaufen.

Beim ersten Video nehme ich dich mit in die Umgebung wo ich wohne oder aufgewachsen bin. Wer bei einer Gongausbildung teilnehmen will, soll mich erst ein bisschen kennenlernen. Dazu das Video und ein E-Booklet über Gongs, Frequenzen und Urton.

Wenn du Interesse hast, Gong spielen zu lernen oder jemanden kennst, den das interessieren könnte, dann leite ihm die Anmeldung doch einfach weiter.

Natürlich werde ich weiter schreiben. Vielleicht sogar mehr, als bisher. Video hat das Radio schließlich auch nicht kleingekriegt…

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The 7 chakras and the gong – the end of the legend

7 Chakras und der Gong

This is the english translation of the article „Die 7 Chakras und der Gong – Das Ende der Legende„. Michael Bettine took the chance to post a few more reasons, why this is (in our opinion) a legend in his blog. That lead into a wild discussion on Facebook . So, let´s go:

The legend of the 7 chakras and the gong keeps catching me up again and again. The story is persistent and constantly finds its followers. I want to put an end to this. Explained simply, easy to understand and straightforward. In the end you will understand why the 7 chakras and the gong will never work.

7 Chakras and the gong – a legend

The 7 chakras are metaphors of individual qualities, energies and characteristics inside us human beings. They are located along the spine, starting from the base of the spine to the top of the head. For example, the 3rd chakra Maniupra is a source of personal power, the 5th chakra Vishudda represents the voice of the body and stands for communication. Both play a significant role for yoga, alternative medicine and esoterism. With a little research you can find a great variety of information and sources in the internet about this topic. You will realize that the references differ from each other. More on this later.

The Gong

At this point the gong comes into play. It is a musical instrument which starts to resonate when being played and hereby creates various tones at the same time. Additionally, you can feel its sound waves when holding your hand close to the gong. When playing the gong at the lower part, the sound is deeper than when playing it at the upper part, close to the suspension.

The Legend

I find frequently that gong players interpret the chakras into the gong. They divide the gong physically from the bottom to the top into 7 parts and assign each part of the gong to one chakra. For example: Someone is seeking the advice of a sound healer. It is concluded that there is a lack of earthing. Hence the gong, which is being played at the lower part, resonates the customer. For this situation, the root chakra Muladhara (1) is relevant. The next patient would like to be a more open-minded person and learn to approach people easily. For this type of stimulation, the heart chakra Anahata (4) is relevant. In this case the gong would be played slightly above the center, which stimulates the heart chakra. In above picture I would play the 3rd chakra Manipura (navel chakra for some, Solar Plexus chakra for others).

If the healing works via projection and self-healing, I´m ok with it. However, it would definitely not work because of the gong. Neither would it work because of the deep tones or the high tones (crown chakra). It is not because of the gong playing technique, the mallet or the art of playing either. Nope. A legend. Who once tried to understand the structure of a gong knows how a gong is built. Let´s have a closer look at that:

Information 1: Structure of the gong

Who owns a gong and plays the chakras from the bottom to the top, should have a look at the backside of the instrument. Using different types of mallets and applying various techniques, the gong maker hammers the metal of the backside from blank to the finished gong. During each step of this process, the gong maker has to ensure to hammer each part of the gong with exactly the same force. Indifferent from the size of the gong, indifferent from how it will be tuned later on.
I described this process in detail in my article about the manufacturing of a gong. The following picture shows the backside of a Paiste gong.

Gong Hammerschläge
Click on the picture for enlargement. You can see a rough description of the work steps of a gong maker. If you want more detailed information, it´s best to visit a gong manufacture.
1 = Stroke on the arched edge
2 = Stroke to level the vaulting
3 = Precise strokes to smooth uneven surfaces
4 = Strokes to pressure the metal, so that later percussion point is elevated. This is the most sensible part of the gong.
5 = Tuning rounds, which are used to tune the gong.

Information 2: That´s why the Chakra play will never work

During the manufacturing of the gong, there is no difference between hammering the lower or the upper, the left or the right part of the gong. If the gong maker would hammer the lower edge of the gong slightly stronger than the upper edge, this elevated percussion point won´t be even. In addition, the gong maker strikes the tuning rounds at the center absolutely equally, there is no difference between the navel and the heart chakra.
If the gong maker would manufacture a gong which is consequently unequally hammered for the chakras, this instrument would be unsellable. Nobody would be interested in such an unbalanced, billowed, swinging and cheeping gong. However, this would be the result of such a processing.
Hence the gong is built perfectly equal, at both the upper and lower part. One could drill the holes and fix the cords at any place of the gong, there is no difference. The suspension of the gong is aligned with the rolling direction of the raw material, not with the crown chakra at the top!

Chakra Gong Play: That´s how it´s possible

No reason for the chakra gong player to be sad. There is, of course, a possibility to play in conformity with the chakra system. But not through striking the gong from the bottom to the top or striking it only at one specific point. As mentioned at the beginning, the chakras correspond to individual characteristics, energies and qualities. There is in addition one color, one frequency, one planet, one tone, one zodiac sign, one gemstone, etc. assigned to each center of energy. The information differs depending on which tradition one conforms to. If you do a little research on this topic, you will find various frequencies, tones and color nuances. The respective planets and planet sounds do also vary.

So if you want to play in conformity with the chakras, do the following:

  1. Define one system, which corresponds with your ideas and which is consistent for you
  2. Search for the tones and frequencies
  3. Define if you continue according to the planet system (planet sounds by Cousto) or according to the sound frequencies (i.e. Tuned Gongs). Unfortunately, there is no standardized system.

For example: Let´s continue with the navel / Solar Plexus chakra: The sun is assigned to it. Hence the sound would be the sound of the sun. Therefore, you should choose the planet gong sun. Another example is Mercure, which is assigned to the throat chakra. Therefore, you can choose the planet gong Mercure to play this chakra for someone.
Others select the sounds and search for the instruments in harmony with it; or select colors and search for frequencies in harmony with them.
Gong Playing technique in conformity with the chakras
Once you found a gong for a chakra, strike the center of the gong! Right, the center! Gongs are being tuned in conformity with the frequency they create when the gong maker strikes its center. Strike the gong only so strong that the tuning notes are created, not the overtones. If you want to create the tone of Mercure, strike one single time the center of the Mercure gong.

Conclusion

Playing the 7 chakras on one gong is irrational and incomprehensible. Directly spoken: It´s nonsense. If the gong player strikes the gong several times, the complete gong resonates and sounds. Therefore, you need for each chakra one assigned frequency or tone. You could use a tuning fork, singing bowl or even a large gong. But you need one instrument for every tone. Playing the chakra from the bottom to the top has no evidence and is only based on faith and projection.

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Body Hack: Circadianer Rhythmus – Essen nach der Inneren Uhr

Bei Kevin Rose las ich in seinem aktuellen Monatsjournal: „Circadianer Rhythmus, wie ich damit 4 kg verlor, ohne etwas an meinen Essgewohnheiten zu ändern“. Das lies mich aufhorchen. Ich kämpfe seit einiger Zeit mit ca. 3-5 kg zuviel, die nicht weniger werden wollen, ohne daß ich radikaler in meine Gewohnheiten eingreifen. Das mache ich zur Zeit in vielen anderen Bereichen, so daß ich nicht noch eine Diät brauche. Trotzdem will ich diese 3-5 kg loswerden. Wie hat Kevin das gemacht? Er hat einfach seine Essenszeiten dem Schlaf-Wach-Rhythmus angepasst. Das schauen wir uns jetzt genauer an:

Circadianer Rhythmus

Erst einmal klären wir, was ein circadianer Rhythmus ist. Allgemein ist der Begriff als „Innere Uhr“ oder als Schlaf-Wach-Rhythmus (SWR) bekannt, nicht zu verwechseln mit dem Tag-Nacht-Rhythmus. Beide können sich unterscheiden. Jeder Mensch hat einen inneren Schlaf-Wach-Rhythmus, der ungefähr 24 Stunden dauert, genau aber zwischen 23 und 25 Stunden. In dieser Zeit regelt der Körper seine Grundfunktionen wie Herz-Kreislauf, Blutdruck, Körpertemperatur und eben auch die Verdauung. Eine gute Einführng bringt das Video-Interview mit Satchidanada Panda vom Salk Institut in Californien.

Bedeutung von Licht

Der circadiane Rhytmus wird durch das Licht gesteuert bzw. kann auch damit beeinflusst werden. Ursprünglich war das der Sonnenauf- bzw. Untergang, also die Rotation der Erde. Durch das urbane Leben sind Schlaf-Wach- und Tag-Nacht-Rhythmus nicht im Einklang. Forscher haben festgestellt, daß die Wahrnehungsfunktion im Auge sitzt, aber nichts mit dem Augenlicht zu tun hat. Blinde, die noch ihre Augen haben, nehmen den circadianen Rhythmus nach wie vor auf, auch die Verschiebung des Sonnen-auf- und Untergangszyklus im Jahreszeitenwechsel. Bei Kriegsversehrten, die physisch ihre Augen verloren haben, funktioniert der Rhythmus hingegen nicht mehr. Du kannst deinen Rhytmus dem Sonnen. bzw. Erdrotationszyklus anpassen, oder selbst den Tag durch Wecker oder Einschlafgewohnheiten regeln. Da empfehle ich dir aber das Aufwachen mit Licht, statt mit Radio!

Circadianer Rhythmus – Idealzeit fürs Essen

Nach diesem Rhythmus haben die Lebewesen (auch Pflanze und Tiere unterliegen ihm) für bestimmte Tätigkeiten Idealzeiten. Ideale Schlafzeiten, ideale „Arbeitszeiten“, also Aktivzeiten und  – ja genau – ein ideales Essenszeit-Fenster. Nimmt der Mensch seine Nahrung in diesem Zeitfenster ein, so verarbeitet der Körper sie besser. Das gilt sowohl für die Nährstoffe als auch für Ausscheidung von Abfallstoffen.

Mäusetest-Beispiel

Maus Test circadianer Rhythmus

In einem Test wurden Mäuse nach ihrem circadianen Rhythmus in Verbindung mit Nahrung gestest:

  1. Dicke Mäuse wurden den beliebig am Tag gefüttert: Sie wurden noch dicker
  2. Dicke Mäsue wurden im cirkadianen Zeitfenster gefüttert: Sie blieb übergewichtig, wurde aber fit
  3. Schlanke Mäuse wurden beliebig am Tag gefüttert: Sie wurden dick
  4. Schlanke Mäsue wurden im cirkadianen Zeitfenster gefüttert: Sie blieben schlank
    Jetzt kommts:
  5. Schlanke Mäuse wurden wochentags nach dem circadianen Zeitfenster gefüttert, am Wochenende beliebig: Sie blieben schlank

Mein Circadianer Rhytmus

Wie stelle ich nun fest, wie mein circadianer Rhythmus ist? Es braucht dazu ein paar Daten. Ich mache seit ein paar Tagen an der Langzeitstudie von Satchidananda Panda mit (Allein sein Name klingt schon wie vom Swami…). Auf der Webseite www.mycircadianclock.org lädt er ein, an der Studie teilzunehmen. Er erhält für seine Studie anonymisiert Daten, ich erhalte meinen circadianen Rhythmus, Auswertungen, Feedback und Tips, wie ich meine Ernhährung meinem Zeitfenster anpassen kann.

Circadiane Studie – So gehts

Dafür habe ich mich bei ihm registriert, mir die App fürs Smartphone (AppleAndroid) runtergeladen und eingerichtet. Nun muß ich erst mal ca. 10 Tage lang Daten sammeln. Dafür fotografiere ich alles was ich esse. Da kennst du ja schon von den Leuten heutzutage 🙂 Es geht hier aber genauer zu. Am Beispiel Smoothie sieht das so aus: Ich fotografiere einmal jede Zutat: Banane, Mango, Pfirsich, Ananas, Spinat, Kokosmus, Kurkuma usw. Dann fotografiere ich den fertigen Smoothie und füge per Fingerwisch die Zutaten hinzu.  Gibt es sie noch nicht, lege ich sie mir kurz an. Fertig. Da kommt man nach zwei Tagen gut rein. Zudem wiederholen sich viele Zutaten, so daß man nur jeweils das erste mal die Detailfotos macht, später sein Gesamtwerk, z.B. ein Sandwich oder Smoothie.

Nach 10 bis 12 Tagen erhalte ich meinen Rhythmus, wie ich esse, schlafe und aktiv bin. Das circadiane Ess-Fenster ist ca. 8-9 Stunden lang. Also lange genug, aber nicht von 06 Uhr morgens bis 10 Uhr abends. Wenn du dich ein wenig beobachtest, wirst du auch bemerkt haben, daß Mahlzeiten um 10 Uhr abends dem Körper nicht zuträglich sind.

Nun könnten manche sagen: Ey, im Ayurveda gibts nach den Doshas auch solche Zeitfenster. Das ist richtig. Ich habe bei mir bemerkt, daß sich urbanen täglichen Leben mit Familie, Job und Selbstständigkeit sich das in meinem Leben so nicht umsetzen lässt. Ich würde eine Art Parallelleben führen. Ich brauchs einfach.

Ziel

Mein Ziel ist, nach ca. 2 Monaten 5 kg abgenommen zu haben. Das ist nicht viel, ohne die Essgewohnheiten zu ändern aber doch ganz ordentlich. Ich halte dich auf dem Laufenden. Ich versuche neue Dinge eher nachhaltig statt schnell anzugehen. Dadurch dauerts oft ein wenig länger, ich falle aber nicht in alte Muster zurück, sondern kann Veränderungen gut etablieren.

 

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Die 7 Chakras und der Gong- Ende der Legende

7 Chakras und der Gong

Die Legende von den 7 Chakras mit dem Gong holt mich immer wieder ein. Sie ist hartnäckig und findet stets von Neuem seine Anhänger. Dem will ich hier ein Ende machen. Einfach erklärt, leicht verständlich und einleuchtend. Am Ende wirst du verstehen, warum die 7 Chakras und der Gong so nicht funktionieren können.

7 Chakras und der Gong – Eine Legende

Die 7 Chakras sind Metaphern, die für unterschiedliche Qualitäten, Energien und Eigenschaften in uns Menschen stehen. Sie sind die Wirbelsäule entlang von unten nach oben bis zum Scheitelpunkt des Kopfes angereiht. Das 3. Chakra Maniupra steht z.B. für innere Stärke, das 5 Chakra Vishudda für Kommunikation. Im Yoga, alternativen Heilmethoden und der Esoterik spielen sie eine große Rolle. Mit ein wenig Recherche im Internet findest du mannigfaltige Informationen und Quellen dazu. Du wirst auch merken, daß die Angaben untereinander sich unterscheiden. Dazu später mehr.

Der Gong

Nun kommt der Gong ins Spiel. Er ist ein Musikinstrument, das beim Spiel in Schwingung gerät und dabei gleichzeitig unterschiedliche Frequenztöne erklingen lässt. Zudem kannst du seine Schallwellen spüren, wenn du deine Hand vor den Gong hältst. Spielst du den Gong unten an, tönt er tiefer, als wenn er oben, nahe der Aufhängung, angeschlagen wird.

Die Legende

Ich erlebe häufig, daß Gongspieler in den Gong die Chakras hineininterpretieren. Sie teilen den Gong physisch von unten bis oben in 7 Teile ein und ordnen jedem Gongteil eines der Chakras zu. Beispiel: Jemand kommt zum Klangheiler und läßt sich beraten. Es wird festgestellt, dass es an Erdung fehlt. Nun wird der Klient mit dem Gong bespielt, der nur unten angeschlagen wird. Das ist für das Wurzelchakra  Muladhara (1). Der nächste Klient möchte sich mehr öffnen und auf Menschen zu gehen können. Das wäre das Herzchakra Anahata (4). Da schlagen wir den Gong etwas über der Mitte an und schon wird das Herzchakra angesprochen. In dem Bild oben würde ich das 3. Chakra Manipura (Nabel- bei den Einen, Solarplexus-Chakra bei den Anderen) spielen.

Wenn das über Projektion und „Selbstheilung“ funktionieren sollte, ok. Es liegt aber sicher nicht am Gong. Es liegt auch nicht an der tiefen Frequenz unten oder der hohen Frequenz (Scheitelchakra) oben. Es liegt auch nicht an der Gongspieltechnik, dem Mallet/Schlägel oder der Spielkunst des Spielers. Nope. Legende. Wer sich mal wenigstens rudimentär mit dem Gongbau beschäftigt hat, weiß wie so ein Gong hergestellt wird. Das sehen wir uns jetzt kurz mal an:

Aufklärung 1: Gongbau

Wer einen Gong hat und die Chakren von unten nach oben anschlägt, werfe bitte mal einen Blick auf die Rückseite seines Instrumentes. Der Gongbauer schlägt mit verschiedenen Hämmern in unterschiedlichen Techniken das Metall auf der Rückseite vom Rohling zum fertigen Gong. Dabei muß er den gesamten Gong in jedem Arbeitschritt rund herum absolut gleich hämmern. Egal wie groß der Gong ist, egal wie er später gestimmt wird.

In meinem Artikel über die Herstellung eines Gongs habe ich den Prozess näher beschrieben. In dem Bild hier seht ihr die Rückseite eines Paiste Gongs.

Gong Hammerschläge
Gong Hammerschläge

Klick auf das Bild zur Vergrösserung. Ihr seht grob die Arbeitsschritte des Gongbauers. Willst du es genau wissen, besuche eine Gongmanufaktur.

1 = Schläge für den gewölbten Rand

2= Schläge um die Einwölbung zu ebnen

3) feine Schläge, um Unebenheiten glatt zu bekommen

4) Schläge, um Druck auf das Metall zu bekommen, damit das spätere „Spielfeld“ physisch heraustritt. Hier ist der Gong am empfindlichsten

5) Stimmrunden, mit denen der Gong gestimmt wird

Aufklärung 2: Darum funktioniert das Chakra-Spiel nicht

Bei der Gongherstellung wird unten nicht anders gehämmert als oben; links nicht anders als rechts. Würde der Gongbauer den Gong am unteren Rand sagen wir mal stärker hämmern als oben, so wäre die hervortretende Spielfläche des Instruments nicht gleichmässig. Auch schlägt der Gongbauer die Stimmrunden in der Mitte absolut gleich stark, nicht für das Nabel- und Herzchakra unterschiedlich.

Baute der Gongbauer einen solch unterschiedlich geschlagenen Gong für die Chakras, wäre das Instrument unverkäuflich. Niemand wollte einen unausgewogenen, wabernden, schaukelnden und fiependen Gong haben. Das wäre aber Folge von solch einer Bearbeitung. Der Gong ist also absolut gleich gebaut, oben wir unten. Man könnte die Löcher und Schnüre an jeder beliebigen Stellen bohren und ziehen, es machte keinen Unterschied. Die Aufhängung für den Gong wird nach der Walzrichtung des Rohmaterials ausgerichtet, nicht nach dem Scheitelchakra oben!

Chakra Gong-Spiel: so ist es möglich

Der Chakra Gongspieler muß jetzt aber nicht traurig sein. Natürlich gibt es die Möglichkeit, nach dem Chakra-System zu spielen. Aber nicht an einem Gong von unten nach oben oder nur an einer stelle anschlagend. Die Chakras entsprechen, wie eingangs erwähnt, unterschiedlichen Eigenschaften, Energien und Qualitäten. Jedem Energiezentrum ist aber noch eine Farbe, eine Frequenz, ein Planet, ein Ton, ein Sternzeichen, Edelstein und so weiter und so fort zugeordnet. Je nach dem, zu welcher Tradition man sich zählt, sind die Angaben unterschiedlich. Wenn du danach ein wenig recherchierst, wirst du unterschiedliche Frequenzen und damit Töne und Farbnuancen feststellen. Auch die zugeordneten Planeten und Planetentöne differieren.

Willst du also nach den Chakras spielen, gehe so vor:

  1. Lege dich für ein System fest, das zu dir spricht und das du für dich als das Schlüssigste empfindest.
  2. Suche nach den Tönen und Frequenzen.
  3. Lege fest, ob du nach dem Planetensystem gehst (Planetentöne nach Cousto) oder nach den Tonfrequenzen (z.B. Tuned Gongs) Da gibt es leider kein einheitliches System.

Beispiel: Bleiben wir bei unserem Nabel/Solarplexus-Chakra: Ihm ist die Sonne zugeordnet. Der Ton wäre der Sonnenton. Also wähle einen Planetengong Sonne. Dem Kehlkopfchakra ist der Merkur zugeordnet. Du kannst, um bei jemanden dieses Chakra zu bespielen, den Planetengong Merkur wählen.

Andere wenden dafür die Töne aus und suchen Instrumente danach oder Farben und suchen die Frequenzen danach.

Gongspieltechnik nach Chakras

Hast du nun einen Gong für ein Chakra, so schlage den Gong einmal in der Mitte an! Ja, in der Mitte! Gongs werden nach der Frequenz gestimmt, die sie tönen, wenn der Gongbauer sie in der Mitte einmal anschlägt. Genau so stark anschlagen, daß nur der Stimmton ertönt, nicht die Obertöne dazu. Willst du den Merkurton erhalten, schlage den Merkurgong einmal in der Mitte an.

Fazit

Die 7 Chakras an einem Gong abzuspielen, ist unschlüssig und nicht nachvollziehbar. Undiplomatisch gesprochen: Das ist Quatsch. Schlägt der Spieler den Gong mehrmals an, so fängt der ganze Gong an zu schwingen und zu ertönen. Du brauchst also für die Chakras jeweils eine zugeordnete Frequenz und Ton. Das kann eine Stimmgabel, Klangschale oder aber einer der großen Gongs sein. Für jeden Ton aber ein Instrument. Das Chakra Spiel an einem Gong von unten nach oben hat keinerlei nachweisbare Grundlage und beruhrt auf Glaube und Projektion.

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40 Tage Challenge: So schaffst du es – täglich kalt Duschen

Challenge: Kalt Duschen

Der Sommer naht. Es wird dauerhaft warm. Das ist die Gelegenheit, deinen Energie-Level eine Stufe nach oben zu bringen. „Täglich kalt Duschen“ ist das Zauberwort. Die Vorteile von kalt Duschen habe ich dir in dem Blogpost „5 Gründe, warum du täglich kalt duschen solltest“ gezeigt. Heute geht es darum, wie du es einfach und ohne Überwindung in deinen Alltag einbauen kannst. Es soll dir Spaß machen und tägliche kleine Fortschritte aufzeigen.

Wir machen das in einer 40-Tage Challenge. 40 Tage Wiederholung braucht es, damit du etwas Neues so einführen kannst, daß es dir beim Weglassen merklich fehlen wird oder dir ins Bewusstsein kommt „Oh, das hab ich heute noch gar nicht gemacht. Werde ich noch nachholen.“ Damit ist es noch nicht etabliert, aber eingeführt.

Kleine Häppchen in der 40 Tage Challenge

Wir zerlegen die Herausforderung „kalt Duschen“ in so kleine Häppchen, dass du die Veränderung gar nicht oder kaum merken wirst. Das macht es einfacher. Würden wir auf einmal sagen: „Fang an kalt zu duschen. Das tut dir gut“, brächte uns das nicht sehr weit. So war das bei mir. Ich brauchte Jahre und habe es nicht geschafft. Erst mein Lehrer Nanak Dev Singh gab mir den Tip, wie es einfacher geht. Und von da an konnte ich kalt duschen. Ich habe das verfeinert, strukturiert und erweitert, so daß ich jetzt nur noch kalt dusche und auf einem wesentlich höheren Energielevel lebe als noch vor Jahren. Das Schaffst du auch.

Überliste den Inneren Schweinehund

Dein Gegner heißt „Innerer Schweinehund“. Ihn wollen wir aber nicht besiegen sondern nur überlisten. Wir legen ihn an die lange Leine, damit er sich nach wie vor frei und ungezähmt fühlt. Dafür ändern wir pro Woche nur so viel, dass er es kaum merkt und du nicht gegen große Widerstände angehen mußt. innerer_schweinehund

Kleine Erfolge scheinen oft sehr einfach. Du magst denken „Was, ich kann schon viel mehr. Ich mache gleich den nächsten Schritt“. Das ist sehr motiviert. Oft aber passiert dabei genau der Punkt: Dein Schweinehund wird geweckt. Die Veränderung wird größer. Die Gefahr, nach der Herausforderung wieder zurückzufallen erhöht sich. Deshalb machen wir die kleinen Schritte und festigen sie. Auch wenn es dir während der 40 Tage oft leicht vorkommt. Das ist wichtig. Es hilft, das Erreichte sicher beizubehalten und in den Tagesablauf einzubauen.

Los geht´s

Unser Ziel ist: Nach 40 Tagen kannst du täglich leicht und einfach deinen gesamten Körper kalt duschen. Du spürst danach, wie er energetisiert ist. Du frierst nicht.

Vor dem Duschen

Bevors mit dem Duschen losgeht, brauchst du zwei wichtige Vorbereitungsschritte:

1. Schritt: Atemübung
Atme so tief durch die Nase ein, wie du kannst. Du spürst deine Grenze am Zwerchfell. Atme komplett durch den Mund wieder aus. Wiederhole das 10x und spüre, wie dein Körper sich mit Sauerstoff füllt.

2. Schritt: Innere Haltung – dein Mindset
Fokussiere dich darauf, eine innere Haltung einzunehmen, die dir sagt: „Das tut mir gut. Ich freue mich auf die Energie, die ich gleich erhalte“. Du kannst dir den Satz in eigenen Worten zurechtlegen. Wichtig dabei ist, daß du mit einer starken und positiven Grundeinstellung reingehst und klar ist, daß es keinen Zweifel gibt. Klarheit und Fokus!

Nach dem Duschen

Spüre am Ende jedes Duschgangs in deinen Körper hinein, nachdem du das Wasser abgedreht hast. Ist es an bestimmten Stellen kalt? Rubble mit der Hand an diesen Stellen, bis es warm wird. Mit der Zeit werden diese kalten Stellen weniger. Entspanne. Atme tief aus. Trockne dich ab und spüre weiter in dich hinein. Mache einen Body-Scan von oben bis unten. Wie geht es dir?

40 Tage Programm Kalt Duschen

Deine persönliche Fortschritts-Checkliste zum Herunterladen und an die Wand pinnen. Darauf steht kurz und klar wie´s geht.

1. Woche

Tage 1-5

  • Atmung: Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen.
  • Warm duschen wie immer, dann zum Schluß: Nimm die Brause in die Hand, drehe das Wasser so kalt wie es geht
  •  Halte die Brause auf die Füsse bis hoch zu den Knien
  • Reibe mit der freien Hand die Stellen auf deiner Haut, an der du gerade das kalte Wasser braust.
  • Drehe das Wasser aus und spüre in dich hinein. Ist es kalt? Wird es warm?
  • Steige aus der Dusche und rubble mit einem trockenen, möglichst harten Handtuch die kalten Füsse und Knie ab. Geschafft.

2. Woche

Tage 6-10:

  • Wie erste Woche. Füge aber hinzu:
  • Brause nun zusätzlich deine Hände und Arme vollkommen ab.

3. Woche

Tage 11-15:

  • Wie zweite Woche. Füge aber hinzu:
  • Nimm nun noch deine Beine vorne und hinten komplett bis hoch zum Beinansatz mit dazu.

4. Woche

Tage 16-20:

  • Wie dritte Woche. Füge aber hinzu:
  • Jetzt brause noch deinen Torso vom Hals bis zum Becken auf der Vorderseite ab.

5. Woche

Tage 21-25:

  • Wie vierte Woche, aber:
  • Lasse jetzt das warme duschen am anfang weg. Ab jetzt dusche dich von anfang an kalt ab. Behalte die Bause in der Hand.
  • Nimm das Gesicht mit dazu

6. Woche

Tage 26-30:

  • Wie fünfte Woche. Füge aber hinzu:
  • Brause jetzt noch zusätzlich den Rücken ab. Lasse das Wasser an ihm hinabfliessen. Atme weiter, behalte deinen Fokus. Das dauert nur wenige Sekunden

7. Woche

Tage 31-35:

  • Wie sechste Woche. Füge aber hinzu:
  • Jetzt sind Kopf und Haare dran. Halte das Wasser so lange über deinen Kopf, bis du es spürst.

8. Woche

Tage 36-40:

  • Nun lasse die Brause in ihrer Halterung
  • Stelle dich komplett unter die Dusche, wie früher, als du noch warm geduscht hast. Du kannst dich daran gewöhnen.
  • Lass zuerst das Wasser über deinen Körper runterfliessen, in dem du den Kopf senkst und so drehst, daß das Wasser erst vorne und dann den Rücken hinab fliesst.
  • Nimm am Schluß Gesicht und Kopf dazu. Wenn du die Haare nicht naß haben willst, lass den Teil weg.
  • Wenn du Duschgel und Shampoo verwenden willst, dann drehe das Wasser beim einreiben ab und stelle es beim abduschen von Gel und Shampoo wieder an.

Yeah. Du hast es geschafft. Wunderbar. Belohne dich. Feiere es. Und bleibe dabei. Du hast die Vorzüge des kalten Wassers längst kennen gelernt. Es ist dein Freund.

Nochmal die Fortschritts-Abhak-Liste zum Ausdrucken und an den Kühlschrank pinnen.

Weitere Entwicklung

Du kannst ab jetzt deine neue Gewohnheit, kalt zu Duschen ausbauen und Dauer sowie Intensität und den Wasserfluß etablieren und steigern.

Diese Übung ist extrem kraftvoll, wenn du sie konsequent und regelmässig machst. Achte immer darauf, daß du sicher bist und es dir gut geht. Wenn du krank bist, braucht dein Körper seine Energie wo anders. Wenn du als Frau deine Menstruation hast, höre auf deine innere Stimme, wie weit du gehen magst. Das soll ein Programm sein, daß dich dauerhaft energetisch nach vorne bringt.

Nachhaltigkeit und Etablierung

Warum fallen wir oft nach einer Meditation oder Diät oder anderen Veränderungen wieder zurück in alte Muster? Darüber gibt es ganze Buchserien. Vielleicht schreibe ich darüber einen eigenen Artikel. Nur ganz kurz: Mit dem kalten Duschen haben wir es mit der einfachsten Form der Veränderung zu tun: Wir belassen eine Angewohnheit (Duschen) und ändern sie lediglich in kalt Duschen. Du mußt also keine Angewohnheit oder kein Muster ersatzlos tilgen (Alkohol trinken) oder gegen eine völlig neue tauschen (3x pro Woche joggen gehen, statt abends fernsehen).

Einwände, Ja, aber…

Wenn mir nicht warm wird? Ich habe das schon probiert. Es hilft bei mir nichts. Ich habe gehört, dass kaltes Duschen, den Knochen Kalzium entzieht, v.a. den langen Oberschenkelröhrenknochen. Das widerspricht aber völlig dem ayurvedischen Ansatz von Wärme: Warmes Öl, warmes Wasser.

Es gibt viele Gründe, die man gegen etwas anführen kann. Der einzige, der zählt: Ich will nicht. Gib ihm eine Chance mit der 40 Tages Challenge. Bei mir hat kalt Duschen jahrelang nicht funktioniert, weil man mir es einafch nicht richtig gezeigt hat. Mich hat es auch gefroren. Mein Mind hatte sofort die Bestätigung, dass das nichts ist. Ich gab dem kalten Dusche eine neue Chance und bin heute definitiv auf einem höheren täglichen Energielevel als vor dem kalten Duschen.

Sharing is Caring #kaltduschen…

Du sollst deine Challenge nicht heimlich in der Duschkabine machen. Teile deine Erfahrungen, sags weiter und hol dir Unterstützung auf Facebook, Twitter oder Instagram #kaltduschen.

 

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