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Baiern, wie es spricht und sprach

Der Sprachatlas. Die sprechende Webseite. Wie wird was wo in Bayern ausgesprochen.

Hier zum anklicken und durchklicken:
umma und umme

Der Ort Rottenburg in der Mitte kommt meiner Heimat am nächsten. Ich bin 11 km davon entfernt aufgewachsen. Kenne das also genau und muß sagen: der hat recht. Genau so reden wir da.

(via Robert)

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Google weiß, was du weißt

Gleich vorab: Google ist verdammt schlau. Ihr auch?

Sie sammeln Daten über uns und können sie für sich sehr gezielt nutzen. Wir alle kennen die Suche. Das ist schon viel, aber bei Weitem nicht alles. Erst durch die Kombination der einzelnen Dienste, die sie (fast immer) kostenlos anbieten, werden die Infos über euch schon sehr genau und perfekt.

Das Datenwachschutzblog hat das mal sehr gut aufgeführt, was Google alles anbietet und was sie dadurch alles über uns wissen. Es kommt darauf, an welche Dienste von Google wir nutzen. Das Tolle daran ist ja, die bieten uns diese Dienste an, mit denen wir zweifelsfrei einen Mehrwert haben. Dafür zahlen wir nicht mit Geld sondern mit unseren Information über uns. Wir geben ihnen häppchenweise Privates von uns Preis. Sie kennen alles über unsere Mails, wer sie uns schickt, was drinnen steht. Sie wissen was wir suchen und was uns interessiert, was wir auf unserem PC liegen haben, was wir kaufen, welche Vorlieben wir haben. Alles einfach. Dafür nutzen wir Ihre kostenlose Dienste.

Hier die meisten davon:
Adwords, Adsense, Alerts, Analytics, Blogger, Kalender, Catalog search/Product Search, Checkout, Chrome, Desktop, Text und Tabellen, Earth, FeedBurner, Finance, Gmail, Groups, Bilder suche, Local search, Maps, Reader, Suche, Talk, Toolbar, Translate, YouTube…

Was machen die nun mit den Daten? Das primäre Geschäftsmodell ist: Geldverdienen. Sie wollen Werbung schalten. Und zwar solche Werbung, die supermöglichstgenau auf uns passt. Damit wir das spannend finden. Damit wir draufklicken. Dafür will Google eben wissen, was uns interessiert, zu welcher Zeit, wo. Alles eben. Ach so. Ja wenns weiter nichts ist. Ja dann…?

Umgang mit Googles Datensammlerei
Es ist also ein Geben und nehmen. Wenn einem Googles Dienste das Wert sind, weil die „nur“ Werbung machen wollen. Ach. Gut. Sollen sie. Hier beginnt die Entscheidung von uns selbst. Was machen die sonst noch damit? Vielleicht speichern und aufheben? Vielleicht könnte man später ja noch was mit den Daten anfangen, woran man jetzt noch gar nicht denkt? Da wirds kritisch. Da müssen wir uns eben genau überlegen, wie sehr wir uns auf dieses Spiel einlassen wollen, oder nicht! Aber auf keinen Fall nur an die auf den Benutzer abgestimmte Werbung denken, die wir ja nicht anklicken müssen. Eine gesunde Portion kritisches Hinterfragen solltet Ihr mit Euch tragen, wenn Ihr einen der Google-Dienste nutzt oder sogar mehrere und man die Infos kombinieren kann.

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Monty Python Youtube Kanal – Bayerisches Restaurant

Die Auswüchse an Videos bei youtube und Kollegen nehmen kein Ende. Kaum jemand schert sich um irgendwelche Lizenz- oder Copyright. Hier finde ich es zunehmend spannend, wie die „Geschädigten“ damit umgehen. Denn sie verkaufen ihre Produkte, meist Filme oder Musik, übers Web oder den stationären Handel. Zahlreiche amerikanische Film- und TV-Unternehmen sowie die Musikindustrie versuchen seit geraumer Zeit dagegen anzugehen. Vergebens – wie wir wissen.

Die Pytohns machens anders
Ein spannender Ansatz zeigt sich nun bei den alten Herren von Monty Python’s Flying Circus. Sie gründeten einen eigenen Youtube-Kanal. Darin veröffentlichen sie in hoher Qualität eine Auswahl ihrer Flying Circus Sketche. Aber stets mit dem Hinweis: hey, Ihr findet das toll? Ja dann kauft doch bei Amazon die DVD statt hier zu gucken.

Ja und bringt das was? Nun ja. Ihr Python-Kanal ist der „most viewed worldwide“, most subscribed (all time) Comedians und und und. Jetzt bin ich mal auf die Verkaufszahlen bei Amazon gespannt. Grandios. So geht man mit dem Thema um. Nicht lange prozessieren. Es einfach besser machen. Das ist doch die selbe Nummer wie mit den mp3’s. Bietet es in einer besseren Qualität zum Verkauf an. Die Leute werden kaufen. Und ja, sie tun es.

Hier ist einer ihrer absurden Sketches. Bavarian Restaurant. Nicht einer ihrer besten. Aber als Bayer doch amüsant, wie sie uns so sehen und ins Abstruse abgleiten. Bei der Menüwahl hätten sie sich aber beraten lassen könnnen. Seht selbst.

Jenseits von Gut und Böse – beyond good and evil:

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Metapher: Domainvertrag und Mietvertrag

Wenn kleine Privatleute wie Ihr und ich eine kleine Internetpräsenz betreiben wollen, dann bieten sich draußen in der weiten Welt viele Dienstleister an, uns eine passende Internetdomain (z.b. gongmeditation.de) zu besorgen und zu betreiben. Manchmal will man sie wieder kündigen.

Hier wirds nun spannend. Lest mal die Geschichte von Ute, die das bei united-domains versucht hat. Ihr Vergleich mit einem Wohnungsmietvertrag ist eine sehr gute Metapher.

Ute, ich drück Dir die Daumen. Ich würde die Geschichte auch in Ruhe vor Gericht austragen. Völlig gelassen. Ich nutze aber das Medium Blog, um darüber zu berichten.

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Wunschzettel

Weihnachtszeit naht, Geburtstagszeit naht. Geschenkezeit naht. Mir liebe nahe Menschen fragen stets nach, was man schenken soll. Ich bin aber ein altmodischer Mensch. Ich will da noch überrascht werden. Aber natürlich will ich auch kein Zeugs, was ich dann nicht brauchen kann oder was mir keine Freude bereitet. Deshalb jetzt ein Wunschzettel, der viel länger ist, bzw. noch wird. Damit ich nicht doppelt gemoppelt geschenkt bekomme, bitte ich die Schenkenden, ausgewähltes mit meinem Management abzusprechen.

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Kunden warten lassen

Ich mache mir momentan gerade Gedanken, ob ich ungeduldig bin oder nicht. Dabei beobachte ich so, was in mir vorgeht. Am 7. Oktober habe ich hier bei Sport Gehrmann eine tolle Wollwalkjacke von Mufflon bestellt. Nicht so eine Trachtenjankerjacke im Jägerschmuckdesign. Nein. Eine schöne moderne Jacke, die aber auch die Vorteile von Wollwalk mitsich bringt.

Nun warte ich seit 5 Wochen drauf. Denn die bestellen die Jacken direkt beim Hersteller, die dann extra für mich gemacht wird. Die von Gehrmann sagten, das dauert schon ca. 2-3 Wochen. Gut. Also warte ich halt. Inzwischen sind 5 Wochen vergangen. Mein Geld ist weg. Mußte in Vorkasse gehen, sonst hätten die vom Shop gar nix für mich beim Hersteller bestellt.

Was aber geht im Kunden vor, wenn sein Anbieter Zusagen nicht einhält. Das beobachte ich gerade an mir. Bei der Bestellung:

  1. Vorfreudiger Kunde, der seine bestellen Artikel erwartet
  2. Kunde, der sich sicher ist, den richten Anbieter ausgewählt zu haben
  3. Kunde, der seinem Anbieter vertraut und mit seiner Bezahlung in Vorleistung geht

Nun erhalte ich nicht wie vereinbart meine Ware. Mein Anbieter schweigt sich aus. Hält es nicht für nötig mit seinem Kunden zu kommunzieren und bescheid zu geben, was lost ist.

Was also geschieht jetzt?

  1. Aus dem vorfreudigen Kunden wird ein unzufriedener Kunde
  2. Aus der Sicherheit, den richtigen Anbieter gewählt zu haben, wird Unsichersicherheit. Zweifel kommen auf
  3. Das Vertrauen, daß die Vorauszahlung in guten Händen ist, schwindet. Mißtrauen kommt auf

Welche Erwartungen habe ich als Kunde, wenn mein Anbieter seine Zusagen nicht einhält?

  1. Die Sport Gehrmanns teilen mir gleich mit, wenn die zugesagte Lieferfrist verstreicht, daß es sich leider nochmal verzögert
  2. Die Sport Gehrmanns sind im Kontakt mit dem Hersteller (der übrigens nur ein paar Kilometer weiter ist und mit ihnen eine Sondervereinbarung geschlossen hat) und haben entsprechende Informationen warum und wie lange es sich verzögert
  3. Die Sport Gehrmanns, halten ihren Kunden auf dem Laufenden, zeigen Bedauern und Verständnis.

Leider passiert gar nichts. Ich sitze hier und kann Vermutungen ausstossen, was meinen Shop-Anbieter dazu bewegt, zu schweigen. Meine Vorausszahlung ist seit 5 Wochen ein zinsloses Darlehen. Dazu sagen wir lieber gar nichts. Habe also nun nochmal freundlich nachgefragt was los ist. Mal gucken, wie es weitergeht…

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Gratulation an Obama

president obamaNun also stehts fest. Trotz zweifelhafter Wahlcomputer und befürchteter diffuser Zählergebnisse konnte Barack Obama die Wahl in den USA gewinnen und wird der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Herzlichen Glückwunsch auch von mir zum Wahlsieg.

Hier das Ergebnis bei der New York Times.

Der Wahlkampf soll glatte 1,55 Mrd. US-Dollar gekostet haben. Undenkbar bei uns in Deutschland. Da tun sich die Kanzlerkanditaten (und innen) immer noch beim „Fernsehduell“ (welche tolles Wort) schwer.

Nochwas: Das Bild habe ich von Cem, dessen Blog unter der CreativCommonsLicense steht. Cem: Ich hoffe, du hast es nicht geklaut)

(Dieser Blogeintrag ist auch für meine Frau, die Nachrichten des Weltgeschehens nicht immer tagesaktuell verfolgt, aber auf dem Laufenden gehalten werden will – bittschön)

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Yogamatte klebt

Seit nun mehr sechs Jahren habe ich meine Yogamatte von Bausinger. Ich bin damit sehr zufrieden. Nach dem diesjährigen Gatka Camp im Sommer lag die Matte wieder dauerhaft an ihrem gewohnten Platz vor dem Gong im Wohnzimmer, mein Yogazimmer. Jetzt überkam mich auf einmal der Wunsch, die Matte beiseite zu nehmen und Staub zu saugen (jaja, kommt nicht all zu oft vor). Dabei bemerkte ich, dass die Matte am Boden festklebt. Beim hochziehen blieben ganz viele hartnäckige teilchen von der Latexbeschichtung am Parkett kleben.

Warum plötzlich nach sechs Jahren? Die Matte fühlte sich unten ein wenig feucht an. Kommt das vom Gatka Camp? Ich hab sie gleich mal übern Balkon in die Sonne gehängt. Eine Hälfte ist jetzt super trocken, die andere noch nicht. Wenn ich die Matte weiterhin am Boden liegen hab, fängt sie stets nach ca. einer Woche an, diese weißen Teilchen am Boden kleben zu lassen.

Da hab ich mal beim Bausinger online geschaut, was das ist. Und siehe da: hach je. Meine Matte ist mit der Latexbeschichtung nicht für Holzböden geeignet. Schreiben die extra hin. Gut, wie ich sie vor 6 Jahren gekauft hab, hatte ich in meiner Münchner Wohnung noch Teppich. Zudem nehme ich sie auf alle Seminare, Workshops und Festivals fleißig mit. Den Parkett hab ich erst seit drei Jahren. Wohl klebt das Zeug jetzt, wo die Matte unten ein wenig feucht ist.

Ich werd sie jetzt also noch fleissig auf der Rückseite nach oben legen, damit sie völlig trocknet. Denn die sonnengetrocknete Seite klebt nicht an. Und meine nächste Matte wird natürlich eine für Holzbödendauereinsatz geeignete. Hab also schon gemerkt: Man muß sich genau überlegen, für was und wo man seine Matte einsetzt, wenn man sie kaufen will. Das ist nicht zu unterschätzen.

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Die richtige Yogamatte: Checkliste

Was dem Rennfahrer sein Auto ist dem Yogi seine Yogamtte. Wer Yoga macht, wird bald merken, daß er weit über 90% seiner Praxis auf der Matte verbringt. Und die muß eine Menge mitmachen. Übungen, Entspannungen und Meditationen sollen darauf bestmöglich gelingen. Ob im Yogazentrum, am Strand, im großen Festivalzelt oder früh morgens auf der Wiese bei feuchtem Gras. Die gute Yogamatte macht das mit und verzeiht alles.

Worauf kommt es also an? Was muß sie können? Der Markt bietet hier viele Arten von Unterlagen. Ich habe sie mir mal angeguckt. Im Laufe der Jahre habe ich Erfahrungen auf allen Yogamatten gesammelt. Gute und weniger gute.

Die Kunststoffmatte
Sie ist die am weitesten verbreitete Yogamatte. Es gibt sie in 100 Farben und Stärken und Formen. Sie sind aus verschiedenen Kunststoffmischungen. Da das aber bei Yogis nicht so gut ankommt, geben viele Hersteller nicht die genaue Zusammensetzung an, sondern benennen „ihre“ Mischung mit einem Markennamen. Andere sind da offenen und stellen ihre Matten aus PVC (Polyvenylchlorid) unter Beimischung von Weichmachern (z.B. Dioctylphthalat DOP) her. Oder das aus Schallplatten bekannte Vinyl, was genaugenommen aber auch Polyvenyle sind (siehe PVC). Diese Kunstsotffe haben klare Vorteile. Sie sind rutschfest, leicht und preislich günstig. Nachteilig wirkt sich vor allem der mangelnde Komfort aus. Schweiß bei Übungen oder Feuchtigkeit im Freien sorgen für ein unangenehmes Liegegefühl. Damit sich dann keine Pilze bilden, werden viele dieser Matten wiederum chemisch behandelt. Antifungizide, Sanitizer und ähnliche Stoffe sollen die Matte auch im Detail sauber halten. AZO-Farbstoffe sorgen dafür, daß die matten peppig pfiffig bunt sind und toll aussehen.

Manche Massenanbieter wie beispielsweise große Yoga- oder Fitnesszentren schwören darauf, weil sie billig sind. Andere nennen auch die einfache Reinigung als Grund. Man kann sie mit heißem Wasser und Spülmittel saubermachen, anschliessend mit kaltem Wasser abspritzen- fertig. Ich selbst meide Kunststoffmatten völlig. Weder im Freien noch im Yogazentrum und schon gar nicht zu Hause will ich auf Kunstfoffmatten aus den problematischen Materialien liegen. (Bild: Satnam.de)

Die Bambusmatte
Sie gehört ebenfalls zu den preisgünstigen Modellen. Früher eher bekannt als gute alte Badematte, erfreut sich die Bambusmatte in letzter Zeit auch bei Yogis großer Beliebtheit. Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Wenn man auf die Herkunft achtet (keine Regenwälder sollten dafür abgeholzt worden sein) und die Farben AZO-frei sind, spricht aus dieser Hinsicht nichts gegen Bambusmatten.

Sie sind leicht, widerstandsfähig und oft sehr farbenfroh. Für viele ist die Bambusmatte jedoch zu unbequem, um darauf meditierend zu sitzen oder entspannt zu liegen. Das ist auch aus meiner Sicht der größte Nachteil. Für mich steht also die Nutzung einer Yogamatte aus Bambus nicht auf der Agenda (Das Bild stammt von cebuguitarist und steht unter der Creative Commons Linzenz)

Das Schaffell
Ein Klassiker. Absolutes Naturprodukt. Die Haut vom toten Schaf. Es ist sehr weich und kuschelig. Manche Yogis schwören darauf. Aufgrund seiner geringen Größe eignet es sich nicht so gut für längere Entspannungen, wenn man drauf liegt. Draußen im Freien sollte man eine Wasserfeste Unterlage verwenden. Schaffelle sind etwas schwieriger in der Reinigung, da die Haut des Tieres auf der Unterseite oftmals porös und rissig wird. Hier sollte man tatsächlich den Gang zur professionellen Reinigung wagen.

Das Schaffell spaltet die Yogis am Meisten. Viele pflegen auch einen ganzheitlichen Lebensstil oder/und sind Vegetarier. Sie lehnen Schaffelle kategorisch ab. Sie wollen nicht auf der Haut des toten Tieres Yoga praktizieren. Das muß absolut respektiert und in die eigene Entscheidung einbezogen werden. Man sollte sich also auch diese ethischen Gedanken machen. Ich selbst lehne Schaffelle auch aus praktischen Gründen ab. Sie sind mir zu klein und draussen im Freien (bei z.B. feuchter Wiese) zu anfällig. Fussel, Grashalme, Blattstiele und Kleintier lassen sich nur sehr mühsam wieder rausfuzzeln.

Die Schafmatte

Die Schafmatte hat im Gegensatz zum Schaffell den Vorteil, daß sie wesentlich flexibler gestaltbar ist. Das „Schaf“ an ihr besteht aus Wolle. Für die Vegis also: Das Schaf lebt nach der Schur weiter und hüpft über die Weide. Die Flexibilität in der Gestaltung betrifft sowohl Oberfläche als auch Untermaterial. Hier gibt es die superflauschigen Hochflormatten. Die Oberläche hat also den Charakter eines Schaffelles, besteht aber eben aus Schurwolle. Das Gegenteil sind die Niedrigflormatten. Die Schafwolle ist bei denen nicht so hoch, liegt sich deshalb mit der Zeit auch nicht so platt. Neue Matten verlieren hier, im Gegensatz zu den Hochflormatten, nicht so viele Flusen.

Bei der Beschichtung unten muß man auf die Bodenverträglichkeit achten. Manche bleiben auf Holzböden kleben und verlieren beim Hochheben einen Teil des Unterbelages (z.B. Latex), der nur schwer wieder vom Boden wegzukratzen ist. Also Achtung beim Kauf! Wer öfters draußen Yoga macht und seine Matte direkt in die Wiese legt, muß auf eine feuchtigkeitsschtzende Beschichtung achten (z.b. wieder Latex). Grundsätzlich sind diese Matten im Schonwaschgang in der eigenen Waschmaschine gut waschbar. die Schafmatten isolieren sehr gut, d.h. sie halten sowohl Kälte (Bodenkälte draussen) und Wärme (Bodenheizung drinnen) gut ab.

Ich selbst bevorzuge diese Art von Matten. Sie sind aus natürlichen Materialien, draussen wie drinnen verwendbar, in meiner Größe zu kaufen und leicht einzurollen und transportieren. Meine Matte habe ich jetzt seit ca. 6 Jahren.

Größen
Die Yogamatten (ausgenommen Schaffelle) sind von der Kindergröße (60x 120 cm) bis zur individuellen Supersondergröße (125 x 250cm) zu haben. Dazwischen kann man kaufen, was das Herz begehrt. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, daß man komplett darauf liegen kann.

Checkliste: Welche Matte für Dich?
Welche Matte eignet sich nun für Dich? Hier eine kleine Fragen-Checkliste:

  • Was für ein Typ bin ich? Muß es flauschig und bequem sein, oder eher hart und widerstandsfähig?
  • Praktiziere ich mehr Yoga oder Meditation? Das kann die Größe beeinflussen.
  • Verwende ich sie draussen und/oder drinnen?
  • Viel zu Hause an einem festen Platz oder mehr Unterwegs auf Workshops, Seminaren, Festivals, Yogazentren ect.
  • Muß sie leicht sein, oder spielt das keine Rolle, weil z.B. mit dem Auto unterwegs?
  • Spielen ethisch- ökologische Punkte eine Rolle (Schafhaut, Herstellung + Entsorgung)?
  • Hast Du Allergien, oder deine Mitmenschen, die neben dir Yoga praktizieren und du weißt das?

Und am Ende entscheidest Du selbst über Deine Matte. Die Angebote sind draußen am Markt vielfältig. Das Internet bietet dazu zahlreiche Online-Shops an. Hier eine kleine, subjektive und unvollständige Auswahl:

www.bausinger.de

www.satnam.de

www.yoga-shop.org

www.finkhof.de

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