Browsing Category gatka camp

Klangmalerei: Java-Gong mit Sayo

In Berlin lebt der bekannte Spieler und Gongsammler Sayo, der bevorzugt Gongs von der Insel Java nutzt. Diese Gongs zeichnen sich durch einen tiefen Grundton aus. Sie haben im Zentrum, der Sonne, eine art „Brust“, auf die man mit einen großen Mallet schlägt.

Das interessante an Sayo ist: Er begründet das Gongspiel genauso wie wir: Der Gong beruhigt die Gedanken, versetzt den Geist in Stille. Das entspricht dem zweiten Vers der Yoga-Sutras von Patanjali: „yogas chitta vritti nirodha – Yoga ist das Zurruhekommen des Geistes“

Hier könnt ihr Sayo in einem Kurzbeitrag der Pro7-Sendung Galilei sehen: Er spielt den Gong im Garten des Buddhistischen Zentrums in Berlin zum Geburtstag des Dalai Lama. Dabei äußerst er sich auf die Frage: „Wozu braucht man überhaupt einen Gong?“

sayo_gong

Sayo spielt den Java-Gong / Bild: Bildschirmkopie von Satya Singh, gongmeditation.de

Wenn ihr mehr über Sayo und seine Java-Gongs erfahren wollt, empfehle ich seine Webseite: www.gongmalerei.de oder auf englisch: www.sounding-paintings.com

0 Comments

Feuermarathis

Auf dem diesjährigen Yoga- Familien- und Gatkacamp hatte Regine ihre Feuermarathis dabei. Marathis sind lange Stöcke, anderen Enden beim Training zum Schutz Stoffballen oder Stoffbälle angebracht werden. Marathis dienen heute vor allem der Übung.

Früher hat man jedoch die Enden der Marathis mit Feuer entfacht. Dadurch konnte man den eigenen Truppen beim langen Marsch nachts den Weg leuchten. Feuermarathis wurden auch im Kampf verwendet, um die gegnerischen Elefanten damit in Panik zu versetzen und die Truppenformation durcheinanderzubringen. Durch das geschickte und enorm schnelle schwingen der Marathi-Stöcke wurden früher im Kampf auch gegnerische Pfeile agbewehrt.

Hier seht ihr den Effekt eines guten Marathischwungs mit Feuer.

feuermarathi2

Feuermarathi bei Nacht / Bild: Friedrich Schönig

Kinder und Jugendliche lernen die Kampfkunst Gatka oft noch leichter, als Erwachsene, weil ihre Körperhälften (links und rechts) noch besser im Einklang miteinander sind. Hier seht ihr einen Jungen beim Schwingen mit dem Feuermarathi.

feuermarathi1

Einer unserer schweizer Jungs beim Feuermarathischwingen / Bild: Friedrich Schönig

Der Effekt des Feuers und das schnelle Schwingen, verbunden mit Drehungen des Körpers erzeugt ein beim Marthischwinger ein inneres Hochgefühl. Hormone werden ausgeschtüttet, die körperliche Anstrengung weicht dem Glücksgefühl, man ist hochkonzentriert im Hier und Jetzt und völlig bei der Sache. Keine abschweifenden Gedanken: „Be in the Moment“. Ein Zustand, den die meisten nicht in langen Meditationen erreichen. Hier erhält man ihn binnen Sekunden.

1 Comment

Bogenschießen auf dem Gatka Camp

Dieses Jahr hatte ich erstmals meinen eigenen Bogen mit auf dem Gatka Camp. Es ist erst einmal ein Leihbogen, den ich kaufen kann, wenn er zu mir passt, bzw. ich gut mit ihm klarkomme. In Frankreich hatte ich gerade die gute Gelegenheit, das festzustellen.

Bogen Spannen

Den Bogen spannen / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Ich bin sehr gut mit ihm klar gekommen. Das Zielwasser ist leider nicht mit inbegriffen. Das muß ich selbst finden. Aber ich merke, dass die Hand-Auge-Koordination beim intuitven Bogenschießen immer besser wird. Habe einen schönen Sport für mich gefunden.

Bogenschiessen im Wald

Bogenschießen im Wald / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Hier in Merzhausen b. Freiburg gibt es einen Bogenstand. Dort werde ich mich mal anmelden. Aber Bogenschießen im Wald, das hat ein ganz anderes Flair. Da kommt die Steinzeit im Manne wieder hoch: Mücken, Wild, Jagdgefühl, erlegte Beute (Luftballons). Wenn ich nicht 100%ig konzentriert bin, erhalte ich sofort die Rückmeldung als Fehlschuß. In dem winzigen Augenblick, in dem ich den Pfeil loslasse, weiß ich sofort, ob er trifft oder nicht.

0 Comments

Französische Autbahnparkplätze

Auf dem Weg zum Gatka Camp in Frankreich machten wir wieder zahlreiche Bekanntschaften mit den französischen Autobahnparkplätzen. Manche sind weit unter dem Niveau, wie wir sie hier in Deutschland kennen, viele aber sind wesentlich besser mit Ess- und Abwaschmöglichen ausgestattet. Auch die Klohäusl finde ich in Frankreich besser.

Streckbank
Besonders erwähnenswert ist aber für mich diese Bank mit der Tafel daneben. Hier wird der Autofahrer dazu animiert, Dehnungs- Streck und ähnliche Bewegungen zu machen. Einige der Übungen kennen wir aus dem Yoga.

Streckbank

Streckbank auf dem franz. Autobahnparkplatz / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Die Anleitung dafür wurde auch in deutscher Sprache angeboten. Ein Set von ca. 10 Übungen soll gegen Verspannungen beim langen Fahren auf der Autobahn helfen.

yoga auf dem parkplatz

Dreisprachige Anleitungen zum Strecken auf dem Parkplatz / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Ich finde die Idee sehr gut. Wir haben auch einen Franzosen gesehen, der auf der Bank lag. Er rauchte eine Gauloises, haha. Nachher aber legte ich mich drauf und versuchte mich in den Übungen. Sie sind gut und einfach auszuführen. Eine Idee auch für deutsche Parkplätze, oder wird man da eher von den verspannten Autofahrern ausgelacht?

0 Comments

Wieder zurück

Das Yoga, -Familien und Gatka-Camp 2009 hat seine Tore wieder geschlossen. Die Pfaue stolzieren wieder frei über das Gelände, Trommelschläge und indische Gatkarhythmen sind verstummt.

Schön wars, die letzten Tage richtig heiß, aber gut. Momentan bin ich noch am Sichten, Bilder hochladen und Sortieren. Ich kann aber schon sagen, daß wieder viel Material zum Bloggen zusammen gekommen ist.

Die Webseiten www.gatka.de und gatkacamp.wordpress.com müssen auch überarbeitet werden. Es wird also nicht langweilig…

0 Comments

Auf zum Gatka Camp

gatkacamp_bannerSo, nun gehts los. Wir sind auf der Fahrt nach Frankreich zum Gatka Camp. Etwas mehr als eine Woche täglicher Power-March, Yoga, Kampftraining, Bogenschießen, über den Bauernmarkt schlendern, im Fluß baden, kalt duschen und leckeres indisches Essen.

Ich ab dem 16.08. wieder da.

Bis dahin wirds hier still.

Ich wünsch euch eine schöne Zeit.

0 Comments

Bogenkauf

Am Donnerstag gehts auf nach Frankreich aufs Gakta Camp. Die Vorfreude ich schon groß, viele Sachen sind gepackt. Und heute haben wir uns unsere eigenen Bögen gekauft. Bögen zum intuitiven Bogenschiessen. Die letzten Jahre hatten wir von unserem Bogenlehrer, Thies aus Hamburg, jeweils nur für die Übungsstunden seine Leihbögen. Und bereits im letzten Jahr wollten wir mit eigenen Bögen ankommen. Es wurde nichts draus.

Aber dieses Jahr. Knapp, aber ausreichend, haben wir uns unsere Bögen gekauft. Der Laden in Freiburg heißt mybow. Eigentlich ist es gar kein Laden, sondern eine Ecke in einem Antik-Laden Namens Bronx. Aber Michael, der Bogen-Ladenbesitzer ist sehr freundlich und nimmt sich Zeit für seine Kunden. Ein Bogen muß zum Schützen passen. Da wir trotz gewisser Erfahrung uns selbst noch als Anfänger bezeichnen, kauften wir erst mal Recurve-Leihbögen, die wir nach dem Camp, wenn die Bögen gut passen, endgültig kaufen wollen.

Bogen1

Recurve-Bogen, Detail / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Mein Bogen hat eine schöne Maserung und verschiedene Schichten. Gefällt mir gut. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie der schießt, bzw. wie es sich mit ihm schießen läßt.

Bogen2

Maserung und einzelne Schichten des Recurve-Bogens / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Und natürlich Pfeile. Pfeile brauchts zum schießen und auch verschießen – sowas passiert immer mal.

Pfeile

Pfeile / Bild: Satya Singh, Gongmeditation.de

Es sind erst mal einfache Pfeile, die wir fertig gekauft haben. Der langjährige Bogenschütze baut sich seine Pfeile in Handarbeit selbst. Ich probiers erst mal mit diesen Pfeilen, weil ich handarbeitlich gar sehr ungeschickt bin und das eine prima Ausrede wäre, wenn ich anschließend nichts mehr träfe.

3 Comments

Letzte Vorbereitungen fürs Gatka Camp

Nächste Woche fahren auch wir los aufs Gakta Camp nach Loches in Frankreich. Die ersten Teilnehmer sind bereits unterwegs, weil sie zudem noch auf dem Yoga Festival ganz in der Nähe weilen. Nanak Dev und Sugbakh Singh kümmern sich dort um den Security Service auf dem Festival. Zudem unterrichtet Nanak dort Gatka und gibt an drei aufeinander folgenden Abenden Gongmeditationen.

Wir selbst kaufen noch ein und machen schon die Packhäufchen. Dieses mal haben wir zusätzlich zum tschechischen Kombi oben aufs Dach eine Dachbox gemietet. Wollen wir doch auf dem Bauernmarkt in Loches ein paar Kränze Knoblauch kaufen, im Supermarkt das naturtrübe ungefilterte Olivenöl und dergleichen mehr, was es in Deutschland nicht gibt. Zudem haben wir jetzt ein großeses Familienpalastzelt. Wir auch wollen unsere Marathis und Sotis mitnehmen. Dafür brauchts also wesentlich mehr Platz als die letzten Jahre.

la_cloutiere_loches

Schloß La Cloutiere in Loches – Gatka Camp / Bild: Satya Singh, gongmeditation.de

Was brauchts noch? Eigene Bögen und Pfeile zum intuitiven Bogenschiessen. Wieder mal Besteck, weil jedes Jahr doch irgendein Teilchen abhanden kommt. Bereits vor Ort haben wir unsere Camp-Stühle und Matten. Möglicherweise müssen wir sie dieses mal mit nach hause nehmen.

Da auch Nanak Dev Kaur bereits in Frankreich weilt und sich ihre paar Urlaubstage wohlverdient hat, ist eine vorherige Anmeldung fürs Gatka Camp nicht mehr möglich. Jeder, der kommen will, kann aber trotzdem kommen und vor Ort bezahlen. Infos zur Anreise findet ihr hier.

0 Comments

Gatka Camp Webseite ist online

So schnell gehts im Web 2.0 nicht: Der neue Webauftritt vom Yoga- Familien- und Gatkacamp 2009 hat sein Beta-Stadium verlassen und ist nun final: http://gatkacamp.wordpress.com/

Ramona hat noch ein schönes Layout ausgewählt und den Header angepasst. Die Startseite haben wir noch neu gestaltet und die Kontaktmöglichkeiten optimiert. Voila. Fertig. Natürlich werden wir ständig noch Nachbesserungen und Erweiterungen veröffentlichen. Das soll ja wachsen. Öfters mal nachgucken lohnt sich also.

Das Eintrittstor zum Camp
Das Eintrittstor zum Camp

Zielgruppe für das Camp sind Familien, Yogis und Gatka-Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Die bringen wir mit. Wir werden am Wochenende nach Berlin in den Ashram fahren und mit den Nanaksen die weitere Verbreitung besprochen. Ich bin gespannt. Wo sollten wir das noch veröffentlichen? Was meint ihr?

0 Comments